Kundgebung zum Tag der Arbeit am 01. Mai

Datum: 01.05.2026
Uhrzeit: 11.00 : 13.00
Ort: Marktplatz, 73033 Göppingen

1. Mai – Tag der Arbeit: Für Leistung, Freiheit und echten Pluralismus

Der 1. Mai steht seit über einem Jahrhundert für die Rechte der Arbeitnehmer, für soziale Sicherheit und für die Anerkennung von Leistung. Was einst als Bewegung für bessere Arbeitsbedingungen begann, hat bis heute nichts an Aktualität verloren: Gute Arbeit verdient Respekt, faire Bezahlung und politische Aufmerksamkeit.

Doch gerade in Deutschland ist der „Tag der Arbeit“ vielerorts zu einem einseitigen Ritual geworden. Immer wieder dominieren dieselben Organisationen, dieselben Parolen und dieselben politischen Narrative. Der Deutsche Gewerkschaftsbund (DGB) beansprucht faktisch eine Deutungshoheit über Arbeitnehmerinteressen – ein Zustand, der weder der Vielfalt der Beschäftigten noch den Herausforderungen unserer Zeit gerecht wird.

Wir setzen uns deshalb für echten gewerkschaftlichen Pluralismus ein. Arbeitnehmerinteressen sind vielfältig – genauso vielfältig müssen auch ihre Vertretungen sein. Wettbewerb der Ideen, unterschiedliche Ansätze und unabhängige Organisationen stärken die Arbeitnehmer, statt sie zu bevormunden. Eine lebendige Demokratie verträgt keine monopolartigen Strukturen – auch nicht im gewerkschaftlichen Bereich.

Der 1. Mai darf kein ideologischer Kampftag sein, sondern muss wieder zu dem werden, was er sein sollte:
Ein Tag für alle arbeitenden Menschen – unabhängig von politischer Ausrichtung, Herkunft oder Branche.

Wir stehen für:

  • die Wertschätzung von Arbeit und Leistung
  • faire und sichere Arbeitsbedingungen
  • eine starke Stimme für Arbeitnehmer jenseits politischer Einseitigkeit
  • mehr Vielfalt und Wettbewerb auch in der Gewerkschaftslandschaft

Arbeit ist das Fundament unseres Wohlstands. Wer arbeitet, trägt Verantwortung – für sich, für seine Familie und für unsere Gesellschaft. Dieser Einsatz verdient nicht nur Anerkennung, sondern auch politische Rahmenbedingungen, die Leistung ermöglichen statt behindern.

Am 1. Mai sagen wir klar: Arbeit braucht Respekt – und Freiheit statt Einheitsdenken.

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